Lepra

Mit Lepra wird eine Infektionskrankheit bezeichnet, die auch heute noch nicht ausgerottet ist und vor allem in den Entwicklungsländern angetroffen werden kann. Die Grundlage von Lepra stellt dabei ein spezielles Bakterium dar, welches der Wissenschaft seit dem Jahr 1873 bekannt ist und auf die Forschung des Norwegers Gerhard Hansen zurückgeht.

Prägende Symptome für Lepra sind die Veränderung des Hautbildes im Frühstadium der Krankheit, was sich durch beulenhafte und entzündliche Ausbuchtungen am gesamten Körper zeigen kann. Bei einer Nichtbehandlung schreitet die Krankheit rasant fort und kann beispielsweise für das Zuwachsen von Hauptbereichen bis zu einer Abtrennung vom Blutsystem des Körpers führen.

Die Heilung von Lepra ist möglich, wobei diese über eine spezielle Kombination von Antibiotika über einen längeren Zeitraum realisiert werden kann. Gefährlich ist die Behandlung alleine durch vielzahlige Nebenwirkungen, die vor allem in der Schwangerschaft eine Gefahr für den Nachwuchs darstellen können. Aus diesem Grund wird Lepra aktuell bereits intensiv in den Entwicklungsländern behandelt, eine gänzlich Ausrottung hat jedoch noch nicht stattgefunden.